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veröffentlicht am 28.02.2020

Von Australien bis Kanada: Erfolge gegen die Fossilindustrie

Jahrelanger Druck von Greenpeace hat gewirkt: Der norwegische Ölkonzern Equinor wird seine Pläne, in der Großen Australischen Bucht nach Öl zu bohren, nicht verwirklichen. Gleichzeitig gab ein kanadischer Konzern Pläne zur Teersandförderung auf.

An der Südküste Australiens befindet sich ein weitgehend unberührtes Ökosystem, eine wahre Schatzkammer des Meeres. Es gibt dort mehr einzigartige Tierarten als selbst im Great Barrier Reef im Osten Australiens. Das Gebiet ist auch eines der wichtigsten Rückzugsgebiete für Wale: Dort gibt es die einzigen zwei Gebiete, wo Südkapern (eine Unterart der Glattwale) kalben. Blauwale, Buckelwale und Orcas ziehen dort auf Nahrungssuche umher. 85% der Arten, die in der Großen Australischen Bucht zuhause sind, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Und das Gebiet ist eines der reichsten Fischgründe Australiens.

Teck stoppt Förderpläne in Kanada

Einen weiteren Erfolg gab es in Kanada: Die Energie- und Bergbaufirma Teck Resources zog ihren Antrag zurück, die bisher größte Teersandmine zu bauen. Sie hätte 260.000 Barrels Öl aus Teersand pro Tag produziert – auf besonders schmutzige und zerstörerische Art. Der Rückzug ist das Resultat einer Kampagne gemeinsam mit Indigenen Gemeinschaften, deren kulturelle Rechte, deren Jagdgebiete und deren Landrechte durch die enormen Umweltschäden des Tagebaus verletzt worden wären.

Gemeinsam mit dem Rückschlag der OMV letzte Woche in Neuseeland – die ersten Tiefseebohrungen blieben ohne Erfolg – zeigen die Erfolge gegen die fossile Industrie in Kanada und Australien: Die Welt ändert sich. Immer mehr Menschen stehen gegen die Eingriffe der fossilen Industrie auf. Selbst Investoren beginnen sich von dieser Industrie abzuwenden. Immer mehr Menschen verstehen, dass die Entwicklung von Ressourcen nur im Einklang mit Umwelt- und Klimaschutz geschehen kann. So machen neue Projekte mittlerweile weder Sinn für die Zukunft noch für unmittelbare wirtschaftliche Interessen.

Greenpeace und Millionen UnterstützerInnen weltweit werden weiter das Möglichste tun, um diese Entwicklung zu beschleunigen!


Noch hat die OMV ihre Pläne zum Bohren in Neuseeland nicht aufgegeben. Fordern Sie jetzt ein Umdenken!

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