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veröffentlicht am 24.09.2019

Völkerrechtsgipfel: Klimagerechtigkeit ist ein Menschenrecht

Die Klimakrise bedroht die Menschenrechte weltweit. Im September vereinigen sich Greenpeace und 200 VertreterInnen indigener Völker, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen in New York um eine Erklärung zu verabschieden. Darin stellen sie Forderungen an Regierungen und Unternehmen die Klimakrise anzugehen und das Überleben der Menschheit zu sichern.

Die Folgen des Klimawandels bedrohen nicht nur die Umwelt, sondern auch die Lebensrealität der Menschen. Die Zahl der Hitzetoten steigt, zahlreiche Lebensräume werden zerstört und sind nicht mehr bewohnbar. So sagt auch Jennifer Morgan, Geschäftsführerin bei Greenpeace International: "Die Klimakrise ist eine Menschenrechtskrise”. Aus diesem Grund findet im September ein Völkerrechtsgipfel für Klima und Menschenrechte statt, organisiert von Greenpeace International, Amnesty International, Center for International Environmental Law, Wallace Global Fund und der New York University School of Law Center for Human Rights and Global Justice. Das Ziel ist, sich zu vernetzen und vereint Druck auf Regierungen und Unternehmen auszuüben und durch gemeinsam Kampagnen das Klima-Engagement zu erhöhen, sowie Menschenrechte einzufordern. Dabei soll die Klimakrise bekämpft und der Finanzierung fossiler Brennstoffe ein Ende gesetzt werden.

Klimaklage in Österreich

Diese Bemühungen stehen im Einklang mit der Klimaklage in Österreich. Die Konsequenzen der Klimakrise treffen Österreich hart. Ernteausfälle häufen sich und Kinder leiden an Atemwegserkrankungen aufgrund der Luftverschmutzung. Deswegen hat sich Greenpeace Österreich mit der Rechtsanwältin Michaela Krömer und den JuristInnen vom Ökobüro zusammengeschlossen und reichen mit Hilfe von vier KlägerInnen Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof gegen klimaschädliche Gesetze ein, wie etwa die Steuerbefreiung von Kerosin für den Flugverkehr. Laut der Anwältin Michaela Krömer ist “die Klimakrise auch eine Krise der Grund- und Menschenrechte. Angesicht dieser, schützt die aktuelle Gesetzeslage unsere Grundrechte, wie zum Beispiel das Recht auf Leben und Gesundheit, nicht ausreichend. Daher besteht jedenfalls auch juristischer Handlungsbedarf”.

Greenpeace fordert zusammen mit den KlägerInnen ein Recht auf Zukunft für die jetzigen und zukünftige Generationen. Das Recht auf eine lebenswerte Zukunft und der Schutz vor der Klimakrise muss als Menschenrecht betrachtet werden!

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